interner Mitgliederbereich April 2021

Hallo – wie
schön, dich zu sehen!

Lasst uns anschauen!

Erstmal – wie schön! Schön, dass du mit uns vereint bist!

Den Umständen zum Trotz … wir wollen uns kennenlernen. Dann eben so – schwarz auf weiß, weiß auf gelb, … blau pink grün. Tiefgründig, gründlich – in hoffentlicher Bälde bald persönlich wieder an Ort & Stelle.

Bis zur kommenden Mitgliederversammlung (SO, 02.05.2021, 16 Uhr) möchten wir deshalb schon einmal hier vorab, die Möglichkeit geben, einander anzuschauen.
Die Idee: Anhand kleiner kurzer Profile lernen wir uns – die aktuellen Mitglieder*innen der Initiative – vorab kennen.
GUT ZU WISSEN: alle Angaben bleiben unter uns und sind nicht für »die Außenwelt« sichtbar! Ihr entscheidet, ob ihr euer Profil mit allen anderen (aktuell um die 30) Mitglieder*innen teilt, oder nur dem Vorstand zur Info weitergebt.

Macht doch mit und erzählt ein bisschen über euch – wieviel und was ihr von euch preisgebt, ist natürlich komplett euch überlassen … im Formular unten haben wir hierzu nur ein paar Anregungen gegeben.

Und da aller Anfang schwer ist – fangen wir einfach mal an – überhaupt nicht vollständig, aber peu à peu = )

Dieter Krellmann

1. VORSTAND

gemeinsam etwas zu bewegen – zu sehen, daß sich die Dinge auch positiv verändern können – von einem Funken zu einer Idee, besprochen, sortiert, organisiert, gemacht und wenn dann es »fertig« ist, überrascht über das  Eigenleben zu sein und ein Stückchen bessere Welt gepflanzt ist.

Ich bin neben der Profession als Gestalter seit Jahren verbandelt mit verschiedenen ökologischen Unternehmungen (Pflanzenkläranlagen, Terra Preta-Herstellung, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Lebensraum, …) und hatte irgendwann gemerkt, daß ich nicht immer in die große, weite Welt schauen muß, sondern vor meiner Haustüre »kehren« könnte. So begann ich, am Osthang und in der Arheilgerstrasse in Darmstadt zu stadtgärtnern, plante ein Konzept für die Orangerie (Bessunger Bürgergarten) und traf Anna (Urban Garden Darmstadt e.V.) und viele Gleichgesinnte. So kam es (fast zwangsläufig) 2016 zur Gründung der »Initiative Essbares Darmstadt« mit Adrian, Anna und Raissa. Nach der Gründung des Vereins bekam ich das Vertrauen konnte Vorsitzender des Vorstands werden.

Ich unterstütze die Initiative mit Texten, Grafiken, Vorschlägen für neue Stadtgärten und der Verbindung der einzelnen Gruppen der Initiative mit den Ämtern und Politik. Auch versuche ich, den Kontakt zu unseren Sponsoren zu halten – das was ein Vorstand eben so macht: netzwerken, Augen aufhalten, offen sein für Neues und nicht ungeduldig zu sein : – )

Der Verein macht schon Vieles gut, ist eine feste Größe in der Stadt geworden und Vielerorts angefragt. Das Leitbild ist fair, schlüssig, open source und im Sinne des »Tauschen&Teilen« und wird auch so gelebt. Die »Erfolge« und das Vertrauen in uns kommt aber nicht von allein. Wir verbringen sehr viel Zeit damit und können trotzdem nicht immer jede/n zeitnah mitnehmen und informieren. Es wäre um Einiges wirksamer, wenn wir es schaffen würden, die schönen Projekte auf mehr Köpfe zu verteilen. »Nachwachsende Rohstoffe« sozusagen und ganz im Sinne des Stoffstromkreislaufs : – ) sind für die Initative sehr wichtig und dafür bleibt oft keine Zeit.

… Darmstadt mit Euch gemeinsam grüner, achtsamer, spannender und lebenswerter zu machen – verborgene Schätze finden und zu verstehen, daß wir unsere Zukunft jetzt vorbereiten, pflanzen und leben

Freufreu, dass Ihr alle da seid!

»Ich stelle mich zur Wiederwahl – gebe den Staffelstab aber auch gerne weiter und bin gespannt auf alles, was da kommt.«

Anna Arnold

2. VORSTAND

Aus persönlichen Gründen stellt sich Anna nicht mehr als Vorstand auf.

Adrian Jost

3. VORSTAND

Als Biologe begeistert mich natürlich die Natur! Auch in der Stadt, die stark von uns Menschen geprägt ist, macht sie keinen Halt. Ihre vielen Organismen finden hochspannende Lösungen, um sich zu entfalten und komplexe Netzwerke zu bilden. Spannend ist dabei, zu beobachten wie unsere vielen Mitwesen leben, was sie dazu benötigen, wie man ihnen auf die Sprünge helfen kann, aber auch was man von ihnen lernen kann. Wir Menschen sind ebenfalls Teil dieser Netzwerke und viele Menschen haben tolle Ideen oder laufende Projekte, die das Potenzial haben unser Leben in der Stadt nachhaltig glücklicher und lebenswerter zu gestalten. Ich liebe das Spinnen von neuen Ideen und Netzwerken, das Zusammenbringen von Akteuren, das Beschreiben von stadtökologischen Themen und das Einbringen von ökologischen Inhalten in die Planung und Umsetzung von Projekten der Initiative essbares Darmstadt e.V.. Eine weitere Passion ist die Organisation und Leitung der Klause mit ihren vielen Bereichen als kunterbunte Klimainsel und Urban Kunst-, Kultur-, Bier-, Wein-, Likör- und Limo-Garten… der Garten der Vielfalt eben! Es erfüllt mich, dort kulinarisch kreativ sein zu können und Limonaden und Liköre herzustellen, die durch ihre Kräuter, Blüten und Früchte immer auch einen Bezug zum Garten haben und neugierig machen sollen. Ohne mein Team aus der Gastronomie, meine ehrenamtlichen Mitstreiter/innen der Initiative essbares Darmstadt und die Unterstützung der Stadt Darmstadt wäre dieses unglaublich erfüllende Projekt niemals möglich.

Ich bin 2015 in die Klause gekommen, um dort als Student nebenbei in der Gastronomie zu arbeiten. Damals war die Klause eine Kulturfestival-Biergarten zum Datterich-Festival. Die Nutzung des alten Tempelgebäudes und des Außengeländes hatten damals Michi Bode und Alexander Marshall zusammen mit vielen anderen Kulturschaffenden ermöglicht. Hier lernte ich Dieter Krellmann kennen, der den noch sehr jungen Garten mit Terra preta ausgestattet hatte und der bereits in seiner Grund-Grün-Gestaltung beteiligt war. Schnell kamen wir zu der Idee, diesen Garten viel biodiverser, also vielfältiger zu gestalten. Seine Vision, an das Vorbild aus Andernach anzuknüpfen, Heike Boomgaarden als Schirmherrin zu wählen und somit die Initiative essbares Darmstadt zu gründen, überzeugte mich und ich schloss mich sogleich an. Dieter war und ist ein Tausendsassa, dessen Spezialgebiet, die Visualisierung und Entwicklung von Ideen zu Projekten, das Netzwerken, Möglichmachen des scheinbar Unmöglichen und und und ist. Anna Arnold lernte ich ursprünglich über eine Stadttour durch die Gärten und Projekte Darmstadts kennen, wo ich unter anderem auch das Parcusbeet bestaunen durfte. Im Klausen-Garten traf ich die Gründerin von Urban Garden Darmstadt dann wieder und staune heute noch über ihren Reichtum an Ideen und ihrer Willenskraft zur sofortigen Umsetzung. Raissa Ulbrich, die mittlerweile in Osnabrück lebt und wirkt, hat mit Anna, Dieter und mir zusammen, das Grundgerüst und das Leitbild erarbeitet und viele Ideen der Intiative essbares Darmstadt umgesetzt. Maria Hebeisen hat uns in all dieser Zeit mit wunderbaren, künstlerischen Beiträgen glücklich gemacht und ist seit einiger Zeit die Frau, die unsere digitale Präsenz schafft, sich um die Mitglieder, die grafische Umsetzung von Artikeln auf der Homepage und und und kümmert. Wir müssen sie unbedingt entlasten und ihr den Finanzbereich abnehmen – das wird sonst zu viel. Neben der Vision einer Stadt voller Klima-Inseln, die über ein Netzwerk aus Wegen verbunden sind, faszinieren und inspirieren mich besonders die Menschen hinter unserem Wirken, die alle ihren individuellen Beitrag leisten, damit unsere Vision lebt! Anouschka Sarafzade zum Beispiel, die unglaublich schöne Filme und Fotos über die Initiative macht und immer mit anpackt, wenn es darauf ankommt. Oder Hans Grobbauer, der mit über 70 im Alleingang Fenster restauriert, eine Innenausstattung in den Initiativen-Raum zaubert und Türen einbaut und und und… Matthias Holz, der ein weiterer grandioser Handwerker und Gärtner ist und der Dinge repariert bevor wir gesehen haben, dass sie kaputt sind. Oder Pablo Villaverde, der immer ein Auge für Baumaterialien hat, aus denen man tolle Dinge basteln kann, der gerne baut, tüftelt und der die beste Paella der Welt macht neben so vielen anderen Köstlichkeiten. Genauso Andreas & Elke Wiefelspütz, die uns ebenfalls immer wieder mit kulinarischen Delikatessen überraschen und den Garten pflegen und nicht zuletzt Jess Grove-Smith, die fast bei jeder Aktion dabei ist und mit anpackt und und … es gibt noch so viele andere Menschen, die mich in der Zeit bei der Initiative inspiriert haben und das immer noch tun….

Wie bisher versuche ich mit all meiner Freude, all meinem Wissen und Tatendrang in der Initiative und in der Klause aktiv zu sein, aber ich werde auch Zeit mit meiner jungen Familie verbringen wollen, was aber bestimmt auch miteinander vereinbar ist 🙂

Als Vereins-Neuling wachse ich mit jeder neuen Vereinserfahrung. Unser Verein wächst und wir lernen uns nun besser kennen. Der nächste Schritt unsere Kompetenzen zu sammeln und einzuteilen, um sie im Verein nutzen können. Einige mögen das Modell „Arbeitsgemeinschaft“ nicht, klingt irgendwie nur nach „Arbeit“… Es ist wichtig, dass die Bereiche, in denen Menschen sich einbringen wollen, Freude bereiten und erfüllen. Solche Bereiche stelle ich mir vielmehr als Passionskreise vor und muss irgendwie an die Blüten der Passionsblume denken 🙂

Darmstadt hat viel Potenzial und Fläche für verschiedenste Bepflanzungen. Die Stadt wirkt an vielen Ecken viel zu grau, kastig und karg. Die Folge ist, dass dort kaum Leben stattfindet. Damit es dort zu Begegnungen kommen kann, müssen weitere Klima-Inseln entstehen. Funktionierende Netzwerke (ökologisch, sozial, wirtschaftlich, …) können unsere Stadt lebenswerter und zukunftsfähiger machen! Das Augenmerk muss meiner Meinung nach stets darauf gerichtet sein, dass unsere Projekte einen Nutzen für möglichst alle Beteiligte mit sich bringen!

Das war viel Text von mir, danke für eure Aufmerksamkeit! Ich freue mich darauf, euch besser kennenzulernen, mit euch zusammen zu wirken, um mit euch eine lebenswertere Zukunft in Darmstadt mitzugestalten.

»Eine Wiederwahl als Vorstand? OK!«

Pablo

4. VORSTAND

die Natur genießen und dabei helfen, Projekte zu bauen, die uns mehr von ihr zeigen.

Ich war eines Tages in der Klause auf ein Bier und sah, wie jemand etwas baute, und ich beschloss, dass ich helfen wollte, dieses Projekt zu verwirklichen!

Jetzt, wo ich nicht mehr reisen kann, ist das, was meinen Tag ausmacht, ein Bier auf einer Terrasse. In diesem Fall bei Klause bei der Planung eines neuen Projekts.

Wiederwahl? »OK!«

Maria Hebeisen

5. VORSTAND & KASSENWART

Teig kneten, schöne Dinge sehen und manchmal auch Dinge schön machen, Leuten Freude schenken und sie bebacken, Eisessen – generell essen, Biertrinken, Sonne genießen, Neues entdecken und ausprobieren, zuhören und Einblicke in andere Leben bekommen – ob in Darmstadt oder anderen Ländern, … vieles = )

 

ich Dieter kenne und somit in seine Leidenschaft immer mehr eingetaucht bin, ohne sie komplett zu teilen ; ) denn ich habe tatsächlich einen sehr braunen Daumen … aber erkannt, dass …

… nicht bedeutet, gerne in der Erde zu wühlen. Die Initiative ist viel mehr, ist Vielfalt in allen Bereichen und braucht die unterschiedlichsten Individuen mit seiner besonderen Art und seinen Fähigkeiten. Ich halte mich bewusst aus den blumigen Angelegenheiten raus und unterstütze im Hintergrund. Hege & pflege, statt dem Garten, die Website, den Newsletter und solche grafischen Dinge, die anfallen … vieles rund um den Verein als Vereinskultur … will seit Jahren endlich den Bierweg umsetzen … und bin natürlich auch bei Festen mit teigigen Dingen gerne dabei. Natürlich gieße ich im Sommer auch den Garten – ich mag es wenn es grün ist, kann es selbst aber nicht alleine aufrechterhalten ; )

wäre jemand, der sich mit Passion um alle Finanzangelegenheiten kümmert. Bei Vereinsgründung ist es einfach so passiert, dass ich dachte, ich mach’s … naja – wenn sich jemand berufen fühlt – gerne (ich backe auch extra Kuchen ; ))

grün grün grün ist ein gutes Ziel. Aber zur Vielfalt gehören auch rosa, gelb, blau, rot & lila … und schwarz-weiß gestreift *

Hast du heute schon gedacht, dass es ein guter Tag ist? Er ist es wert!
(falls nicht – morgen ist 1 neuer Tag & ich wünsche dir 1 wunderbaren *

»Eine Wiederwahl als Teil des Vorstands? Um den Vorstand zu unterstützen – gerne (falls jemand anderes gerne möchte, lasse ich natürlich Vortritt).
Was ich mit Handkuss, Knicks und tiefer Verbeugung weitergeben würde, wäre mein Amt als Finanztussi (ich habe nicht ohne Grund »etwas mit Design« studiert ; )«

Matthias Holz

Hobbys: Politik, Gewerkschaft ver.di, gärtnern, Kurzfilme …
ex-Beruf: Schreiner (ohne Werkstatt).
Traum: bald wieder reisen können.

… ich phänomenal finde, was so wenige Leute in Darmstadt auf die Beine gestellt haben.
… weil Austausch über Gartenarbeit Spass macht.
… weil die Klause in normalen Zeiten DER Mittelpunkt Darmstadts ist.
… dort so nette Leute sind, von denen ich mich willkommen geheißen fühle.

Natürlich mit Mitgliedsbeiträgen, aber auch sonst mit meinen Fähigkeiten. Spass macht gerade, dass es keine verordneten Arbeitseinsätze gibt, sondern sich immer wieder neue Leute für Projekte zusammenfinden.

Der Verein ist schon sehr gut, aber immer offen für noch bessere neue Ideen.

… eine offene Gesellschaft ohne Hass, Rassismus und rechte Hetze.

… äh, schon wieder vergessen.

Hans Grobbauer

das, was ich gerade mache.

mehr Grünzeugs

Das kommt vielleicht bis zu JHV oder zu einem unpassenderem Zeitpunkt.

Andreas Wiefelspütz

Seit ich vor Jahren den Garten am Bahnhof (heute die Klause) entdeckt habe, bin ich begeistert von diesem grünen Kleinod in Darmstadt.

Die Mitarbeit an verschiedenen Projekten in der Klause und in Darmstadt macht Spaß und ich habe hier viele Gleichgesinnte und Freunde kennengelernt.

Matthias Richter

Mit Menschen zusammen sein: fröhlich, besinnlich, nachdenklich, engagiert
spazieren, wandern, in Biergärten sitzen, Finger in die Erde = erden

… über Dieter und Maria und ihre Begeisterung ansteckend ist 🙂

Hier und da n bisschen gärtnern?

Ich würde gern – mit andern Menschen – einen Friedensweg gestalten. Magst Du mitmachen?

Mehr solche Initiativen und Orte wie die Klause, in denen die Vision einer bunten, offenen, nicht profitorientierten Welt gelebt wird. Orte, die ausstrahlen auf die Stadtkultur und so immer weniger Menschen sich von Diskriminierung, Hass, Gewalt anziehen lassen.
In denen wir mit allen Sinnen erfahren, erleben, wie schön, bereichernd, befreiend das bunte Zusammenleben sein kann.

Sven Bannasch

… Bauen, Basteln, Werken im Garten, am Haus und auf dem Hof.

… ich das Projekt super finde und eigentlich jede Stadt und Gemeinde so etwas braucht.

… mit Muskelkraft.

… fällt mir da gar nichts ein.

… ist, dass die Stadt Darmstadt dem Verein einen ordentlichen jährlichen Zuschuss über das Umweltamt planbar zukommen lässt und den Verein bei Entscheidungsprozessen über öffentliche Flächen von Haus aus mit einbezieht.

…, ihr macht das super!

Oliver

Verreisen und die Welt sehen, oder, falls das nicht möglich ist, die Sonne auch auf meinem Balkon oder im Park zu genießen.

Ich war auf der Suche nach Initiativen, um sich lokal vor Ort für eine gute Sache zu engagieren. Die Initiative Essbares Darmstadt scheint mir hierfür eine sinnvolle Anlaufstelle zu sein. Außerdem ist das Gärtnern auf Balkon und Fensterbank doch auch begrenzt.

Zurzeit habe ich noch keine genaue Vorstellung, wie Projekte umgesetzt werden, daher habe ich noch keine eigenen Ideen, möchte mich aber gerne in die bestehenden Projekte einbringen.

Eine grüne, nachhaltige und lebenswerte Stadt mit einem gut ausgebauten Radwegenetz!

Sei dabei und stell dich uns
(und den anderen) vor!

* Pflichtfelder, wenn du mitmachst

Oder doch lieber via Mail?
Kein Problem – gerne kannst du uns natürlich auch eine Mail schicken, anstatt das Formular zu nutzen.
Schreib uns einfach und erzähle was & soviel du möchtest = )

Wir freuen uns auf euch!

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